Morgens
ein Keks und 400g zu viel
ich bin mehr als gestern
und Blut im Erbrochenen
Schmerz im Brustkorb
Und Angst
Ich habe Angst
Wieder
Ich fürchte mich vor mir selbst
Ich will nicht zurück
Doch ich falle
Und es tut weh
Ich bin weniger
als vorgestern
doch heute zu viel
Zu viel, zu viel, zu viel, zu viel, ..
Gedanken kreisen
Blicke fallen
Risse bleiben
Ich ziehe bitterdunkle Fäden
aus meinen Fehlern
diesen purblutroten Wunden
Und Angst!
Angst.
Sonntag, 16. Januar 2011
Freitag, 14. Januar 2011
verloren
Einsam suchen die Gesten
ein Zuhause
im Gegenüber
doch des Anderen Augen
sehen nicht
verstehen nicht
Blicke verfehlen sich
Worte zählen nicht
Ich finde dich
nicht mehr
ein Zuhause
im Gegenüber
doch des Anderen Augen
sehen nicht
verstehen nicht
Blicke verfehlen sich
Worte zählen nicht
Ich finde dich
nicht mehr
Samstag, 1. Januar 2011
Neujahrsmorgen
Kunst auf meiner Hand.
Fotografierte Tänze
Schlafsand im zerzausten Haar
Gläser mit Zuckerrand
Zerquetschte Limetten
Gestern.
Müll und Schnee
Zerbrochene Sektgläser
Verlorene Korken
Auf dem Weg nach hause
Kalt und zerfallen
Neues Jahr.
Fotografierte Tänze
Schlafsand im zerzausten Haar
Gläser mit Zuckerrand
Zerquetschte Limetten
Gestern.
Müll und Schnee
Zerbrochene Sektgläser
Verlorene Korken
Auf dem Weg nach hause
Kalt und zerfallen
Neues Jahr.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Hinter dem Horizont
Weißt du, wieviel Sterne stehen?
Hinter dem Horizont
im Dunkeln
liegt die Welt so still
Hinter dem Horizont
Wie weit noch?
Hinter dem Horizont
Wohin?
Weißt du, wieviel Sterne stehen?
Mondlichttropfen
glänzen leise
ihren Weg
durch
die kargen, moosbedekten
Gedankenfelsen
Wie weit noch?
Hinter dem Horizont.
Hinter dem Horizont
im Dunkeln
liegt die Welt so still
Hinter dem Horizont
Wie weit noch?
Hinter dem Horizont
Wohin?
Weißt du, wieviel Sterne stehen?
Mondlichttropfen
glänzen leise
ihren Weg
durch
die kargen, moosbedekten
Gedankenfelsen
Wie weit noch?
Hinter dem Horizont.
Samstag, 18. Dezember 2010
Es tut weh
Fühlen tut weh
Nicht fühlen macht leer
leer macht leblos
leblos macht tot
Tod tut weh
Du hast keine Wahl
Dein Einsatz dein Herz
Dein Pfeil der Schmerz
Durchbohrt das Leben
gezielt
getroffen
erlegt
gestorben
Leben tut weh.
Nicht fühlen macht leer
leer macht leblos
leblos macht tot
Tod tut weh
Du hast keine Wahl
Dein Einsatz dein Herz
Dein Pfeil der Schmerz
Durchbohrt das Leben
gezielt
getroffen
erlegt
gestorben
Leben tut weh.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
verlassen
Wolken wie Nebelschwaden
durchbohren den Himmel
und meine Gedanken
leise blickt er mich an
Warum so lange, bis wir uns wiedersehen?
Der Himmel ist so blass
entschwebt der Wirklichkeit
Ich gehe
weit weg
Warum?
durchbohren den Himmel
und meine Gedanken
leise blickt er mich an
Warum so lange, bis wir uns wiedersehen?
Der Himmel ist so blass
entschwebt der Wirklichkeit
Ich gehe
weit weg
Warum?
Donnerstag, 2. Dezember 2010
"Der macht aus seinem Mund ein Schloss
und zur Maske sein Gesicht"
(Oscar Wilde)
und zur Maske sein Gesicht"
(Oscar Wilde)
Blindheit
Ich schließe meine Augen
Um zu sehen
was ich gestern noch sah
Meine Blindheit
nimmt das Licht
wo gestern noch
dein Lächeln war
Um zu sehen
was ich gestern noch sah
Meine Blindheit
nimmt das Licht
wo gestern noch
dein Lächeln war
Dienstag, 30. November 2010
Stille
Stille umhüllt mich
ein silbernes Kleid
silbern wie Ketten
die mich halten
fernhalten von der Welt
so weit weg
alles verwischt, verschwommen
wie durch Nebel
Stille erdrückt mich
ein silbernes Kleid
ein silbernes Kleid
silbern wie Ketten
die mich halten
fernhalten von der Welt
so weit weg
alles verwischt, verschwommen
wie durch Nebel
Stille erdrückt mich
ein silbernes Kleid
Samstag, 20. November 2010
Nachtleer
Sieh mich nicht an
Nach dieser Nacht
Durchwacht allein
Das Bett halbleer
Im Morgengrauen
Leise Schritte, deine Tritte
in der Dunkelheit.
Zurück, als ob nichts war
Sieh mich nicht an!
In deinen Augen
liegt noch ihr Bild
Ihr Duft in deinem Haar
Und Lügen quillen aus deinem Mund
Bitterdunkle Tropfen fallen
Aus meinen Wunden
Diesen Lücken
Wo gestern deine Liebe war
Sieh mich nicht an
Nach dieser Nacht
Im Morgenrot
Mein Herz halbtot
Nach dieser Nacht
Durchwacht allein
Das Bett halbleer
Im Morgengrauen
Leise Schritte, deine Tritte
in der Dunkelheit.
Zurück, als ob nichts war
Sieh mich nicht an!
In deinen Augen
liegt noch ihr Bild
Ihr Duft in deinem Haar
Und Lügen quillen aus deinem Mund
Bitterdunkle Tropfen fallen
Aus meinen Wunden
Diesen Lücken
Wo gestern deine Liebe war
Sieh mich nicht an
Nach dieser Nacht
Im Morgenrot
Mein Herz halbtot
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